Politik und Medien sind voneinander abhängig: Politik bietet Medien Inhalte und Medien bieten den Platz für die Kommunikation politischer Inhalte. In Ungarn und Großbritannien ist die heikle Beziehung zwischen Politik und Medien eskaliert. Das führt zur Frage, wie weit Politik und Medien gehen dürfen. Eine Analyse von Markus Grammel.
Unter dem Titel “Theoretisch praktisch!? Anwendungsoptionen und gesellschaftliche Relevanz der Kommunikations- und Medienforschung” fand vom 1. bis 3. Juni 2011 die DGPuK-Jahrestagung in Dortmund statt. Auch das Public-Value-Forschungsteam war dort mit zwei Vorträgen vertreten.
Projektleiter Reinhard Christl diskutierte am fünften “Tag des Qualitätsjournalismus” (veranstaltet vom Verband Österreichischer Zeitungen, VÖZ) mit renommierten Kommunikationswissenschaftlern über den Zustand der österreichichischen Medienlandschaft.
Wie kann man den Pudding des Qualitätsjournalismus an die Wand nageln? – Mit „Public Value“, könnte eine der Antworten lauten. Zumindest kamen renommierte Fachleute aus Kommunikationswissenschaft und Medienpraxis bei einer zweitägigen Tagung zum Thema „Die multimediale Zukunft des Qualitätsjournalismus – Wer gewinnt durch Public Value?“ an der FH Wien zu diesem Schluss.
Nachrichtenberichterstattung gehört zu den zentralen Aufgaben der Medien, um das Publikum mit den nötigen Informationen zu versorgen. Statt Zusammenhänge aus Politik und Wirtschaft zu erklären, setzten die Medien heutzutage aber vielfach auf “soft news” und reißerische Angstthemen. Deshalb stellte das “ORF-Dialogforum” die Fragen: “Macht Journalismus Angst? Bestimmt Qualität oder Spekulation die Berichterstattung?”, die eine Expertenrunde am Mittwoch, dem 17. März 2010, in der Fachhochschule Wien zu beantworten versuchte.
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