Politik und Medien sind voneinander abhängig: Politik bietet Medien Inhalte und Medien bieten den Platz für die Kommunikation politischer Inhalte. In Ungarn und Großbritannien ist die heikle Beziehung zwischen Politik und Medien eskaliert. Das führt zur Frage, wie weit Politik und Medien gehen dürfen. Eine Analyse von Markus Grammel.
“Die Presse” veröffentlichte am 08. August 2011 einen Artikel, in dem Reinhard Christl, Public-Value-Projektleiter und Leiter des Instituts für Journalismus & Medienmanagement der FHWien, zu Wort kommt und neue Finanzierungsformen für Qualitätsjournalismus – und insbesondere für den ORF – fordert.
Die beiden gehörlosen Moderatorinnen Belinda Brunnbauer und Pamela Novotny präsentieren gemeinsam mit Thomas Brezina die fünfminütige neue Kindersendung „Tolle Tricks“ auf ORF eins. Unterstützt werden sie von Gebärdensprachdolmetscher/-innen. Nach der Einstellung der Kindernachrichtensendung WWW im Vorjahr, gibt es nun wieder ein Angebot für Kinder in österreichischer Gebärdensprache.
Bereits zum dritten Mal stellt der ORF mit seinem diesjährigen Public- Value-Bericht dar, welche Leistungen er aus seiner Sicht mit den Rundfunkgebühren erbracht hat. In den Bericht Eingang fanden dieses Jahr auch Forschungsergebnisse des Public-Value-Projekts. Die Daten geben Aufschluss darüber, wie wichtig den Österreichern und Österreicherinnen einzelne Aufgaben des österreichischen Rundfunks sind. Die Resultate stammen aus einer Befragung, die die Mitarbeiterinnen des Public-Value-Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit dem ORF durchgeführt haben.
Das „Medien Journal“ 2/2010, das soeben erschienen ist, widmet sich dem Thema „Public Value: Konzepte, Strategien, Kritik“. Daniela-Kathrin Latzl und Regula Troxler sowie Nicole Gonser vom Public-Value-Forschungsteam konnten darin zwei Beiträge veröffentlichen.