Was dabei herauskommt, wenn die Koalitionsregierung, wie geplant, 160 Millionen Euro in das Unternehmen reinsteckt. Eine Analyse des neuen ORF-Gesetzes im internationalen Vergleich – Kommentar der anderen im Standard.
Das neue ORF-Gesetz ist vom Nationalrat beschlossen worden. Zum ersten Mal beinhaltet es nun auch detaillierte Vorgaben zur Qualitätssicherung und Evaluation im ORF.
Ein besonderes Dankeschön für schwedische Rundfunkgebührenzahler.
Rückläufige Werbeeinnahmen und – wie im Falle des ORF – gesetzliche Beschränkungen: Für Zeitungsverlage wie Rundfunkanstalten besteht Anlass, sich Gedanken über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für ihre Webangebote zu machen. Um den Fortbestand des Qualitätsjournalismus im Onlinezeitalter zu sichern, sind Modelle gefragt, die über die reine Werbefinanzierung hinausgehen. Die französische Onlinezeitung Mediapart zeigt vor, in welche Richtung es gehen könnte.
Selbstbestimmung statt Mitleids: Der ORF erzeugt ein falsches Image von Behinderung. Gastkommentar in der “Presse” von Marlies Neumüller.
Der französische Staat will Online-Medien in den nächsten drei Jahren mit 60 Millionen Euro unterstützen. Präsident Nicolas Sarkozy will damit die Qualität und Vielfalt fördern. Damit stellt sich auch für die “neuen Medien” die Frage: Sind staatliche Subventionen notwendige Überlebenshilfen oder abhängig machende Schmiergelder, mit denen sich die Politik positive Berichterstattung erkaufen will?
Am 23. November 2009 besuchte Markus Jedele, Medienreferent Generaldirektion der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR idée suisse, das Institut für Journalismus & Medienmanagement der FHWien. Jedele, der das Projekt “Qualitätspolitik und -messung” bei der SRG leitet, berichtete von den Schweizer Erfahrungen mit Public Value und Qualität.
Die Entscheidung der EU-Kommission zum ORF-Beihilfeverfahren wurde im Volltext veröffentlicht und kann hier online eingesehen werden.
Die Pläne der Regierung für eine Reform des ORF nehmen konkrete Züge an. Ein Begutachtungsentwurf für ein neues ORF-Gesetz wurde veröffentlicht.
Dass Qualität ganz eng mit Public Value verbunden ist, steht außer Frage. Doch die Definition von Qualität ist ebenso schwierig wie jene von Public Value. Die Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft SRG widmete sich dem Thema Qualität aus verschiedenen Blickwinkeln in der Ausgabe 2/2009 des Magazins „idée suisse“.
Ein Diskussionsbeitrag von Projektleiter Dr. Reinhard Christl im Rahmen der Parlamentarischen Enquete des Nationalrates zum Thema „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk – Medienvielfalt in Österreich“ am 17. September 2009.
In der aktuellen Debatte um den ORF ist viel davon die Rede, was der österreichische öffentlich-rechtliche Rundfunk leisten muss, kann, soll oder darf. Wer verstehen will, worum es in der politischen Diskussion um den ORF überhaupt geht, für den ist das ORF-Gesetz eine der wichtigsten Grundlagen.
Ein Versuch des ORF darzustellen, welchen Wert er als Gegenleistung für seinen Teil der Rundfunkgebühren (Bund und Länder bekommen ebenfalls etwas) erbringt, ist der erste Public-Value-Bericht mit dem Titel „Wert über Gebühr“.
Verzerrt ein mit öffentlichen Geldern wie Gebühren finanziertes öffentlich-rechtliches Rundfunkunternehmen den Wettbewerb? In einer neuen Fassung der sogenannten Rundfunkmitteilung hat die EU-Kommission eine Antwort auf die Frage gefunden, ob und unter welchen Voraussetzungen ein öffentlich finanzierter Rundfunk mit dem gemeinsamen freien Markt vereinbar ist.
Wie läuft das heiß diskutierte britische Originalverfahren zur Vorabprüfung neuer Dienste ab, das die Europäische Union in ähnlicher Form nun auch für den ORF vorschreibt?
Das Institut für Journalismus & Medienmanagement präsentierte bei seiner Pressekonferenz am 23. Juni 2009 unter dem Titel „Mehr Qualität und Unabhängigkeit für den ORF – 5 Thesen zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks” erste Ergebnisse des Forschungsprojekts Public Value.
Was erwartet sich das Publikum vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt unserer derzeitigen Projektphase. Denn Public Value und Qualität sind nur wirksam, wenn sie das Publikum erreichen.
Auf der Website zum Projekt finden Sie Informationen über das Projekt sowie aktuelle Antworten auf Fragen rund um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Beteiligen Sie sich an der Debatte über ein „Public-Value“-Konzept für Österreich, indem Sie Ihre Meinung posten.
Soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Österreich künftig über eine allgemeine Steuern finanziert werden? Der Medienrechtsexperte Michael Kogler beleuchtet diese Frage in seinem Artikel “Rundfunkgebühr, Programm-Entgelt oder ‘Audiovisions-Steuer’” , der in der Zeitschrift “Medien & Recht” erschienen ist, aus juristischer Sicht.
Interessante Vorträge und Diskussionen zum Thema „Public Value in der Digital- und Internetökonomie“ gab es auf der Jahrestagung der Fachgruppe Medienökonomie der DGPuK am 13./14. November 2009. Projekt-Mitarbeiterin Regula Troxler hielt ein Referat über „Public-Value-Management als Antwort auf die Legitimationskrise und Chance für neue Strategien der Mehrwertgewinnung“.
Wie viel soll und darf uns ein Programm kosten, das bestimmten, sich wandelnden gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Bedürfnissen gerecht wird? Wolfgang R. Langenbucher über eine radikale Wende in der Rundfunkpolitik, die ein “Zurück-zu-den-Wurzeln” sein muss.
„Public Value muss das Ziel für alles sein, was die BBC tut.“ So lautet die zentrale Botschaft der BBC im Manifest „Building Public Value“ zu ihrer Zukunft und Neuausrichtung im digitalen Zeitalter. Ein Vorbild für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in ganz Europa?
Im Zuge des Beihilfekompromisses mit der EU musste Deutschland den Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten konkretisieren, vor allem im Hinblick auf neue Dienste. Die Hintergründe zu den letzten Änderungen am Rundfunk- staatsvertrag und zur Einführung eines dreistufigen Public-Value-Tests für ARD und ZDF.
In der Schweiz ist Service public das Pendant zu Public Value. Die Definitionen für diesen Begriff sind dort aber genauso vielfältig wie hierzulande. In diesem „Medienheft“-Artikel liefert Urs Meier einen kritischen Überblick und fordert Klarheit in der Debatte über die Leistungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Am 26. November 2009 hielt Tim Suter, ein britischer Public-Value-Experte, am Institut für Journalismus & Medienmanagement einen spannenden Gastvortrag zum Thema “Public Service Broadcasting in the UK: a model for Europe (Austria)?”.
Zu viele amerikanische Serien, zu wenig Nachrichten, zu viel Werbung: Ähnelt das ORF-Programm zu sehr jenem der privaten Fernsehsender? Die TV-Programmanalyse im Auftrag der Rundfunk- und Telekom-Regulierungsbehörde (RTR) vergleicht die Zusammensetzung des ORF-Fernsehprogramms für die Jahre 2006 und 2007 mit anderen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern.
Eine genaue Definition des öffentlich-rechtlichen Auftrags wird von der EU gefordert und in Österreich bemängelt. Was können sich ORF und Politik vom britischen Musterbeispiel abschauen?
Eine wesentliche Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist die Grundversorgung der gesamten Gesellschaft. Dass auch seh- und hörbehinderte Menschen möglichst viele Medienangebote nutzen können, wird im UK durch genaue Vorgaben sichergestellt. Sogar britische Privatsender lassen den ORF beim barrierefreien Fernsehen alt aussehen.
Das umfassende allgemeine Kommunikationsgesetz im United Kingdom ist die rechtliche Grundlage der Regulierungsbehörde Ofcom sowie der kommerziellen Rundfunkanbieter, denen zum Teil auch Public-Service-Pflichten auferlegt werden.
Die BBC steht vor ähnlichen Problemen wie der ORF. Entscheidend ist jedoch der Umgang mit diesen Herausforderungen. Denn während sich andere Rundfunkanstalten hartnäckig gegen Kritik von außen wehren, berichtet die BBC offen über ihre Schwächen – auf ihrer eigenen Website.
Welche Teile seines Programms muss der ORF künftig mit Untertiteln versehen oder in Gebärdensprache dolmetschen, und welche Fernsehprogramme sollen in Zukunft zusätzlich mit Audiodeskription (akustische Bildbeschreibung) gesendet werden, damit auch blinde und sehbehinderte Menschen das Angebot nutzen können?
Um diese Fragen sind zwischen Vertretungen behinderter Menschen und dem ORF erneut heftige Diskussionen ausgebrochen.
Die deutsche GIS bloggt seit neuestem mit ihren Gebührenzahlern. Kritiker können sich seit Montag Luft machen, aber auch ihre Bereitschaft zur Zahlung der Rundfunkgebühren unterstreichen.
Die „Bundesland heute“-Sendungen könnten schon bald mit türkischen Untertiteln ausgestrahlt werden, berichtet der ORF

Die Ergebnisse unseres ersten Projektteils, des komparativen Ländervergleichs, sind vor Kurzem als Buch erschienen: “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Europa. ORF, BBC, ARD & Co auf der Suche nach dem Public Value”, herausgegeben von Reinhard Christl und Daniela Süssenbacher (Falter Verlag).
Lesen Sie hier mehr.
Was Österreichs Medienpolitik und der ORF von den europäischen Medienmärkten lernen können – Gastkommentar von Projektleiter Reinhard Christl im „Standard“.
Was sich bereits abgezeichnet hat, ist nun durchgesickert: Die BBC muss sparen und kürzt, halbiert und streicht Angebote.
Die Reihe Radiokolleg auf Ö1 beschäftigt sich unter dem Titel “Meinungsvielfalt unter Druck” mit der Zukunft des Qualitätsjournalismus. Judith Brandner und Ina Zwerger gehen der Frage nach, wie Qualitätsjournalismus in Zeiten immer schärfer werdender ökonomischer Bedingungen und technischer Umwälzungen in Zukunft funktionieren wird. Hören Sie hier einen Auszug.
Wir setzen uns für Transparenz ein – auch in unserer Forschungsarbeit. Daher finden Sie hier die Liste aller befragten “Public Value”-Expertinnen und -Experten sowie die Fragen, die wir ihnen gestellt haben.
Nachrichtenberichterstattung gehört zu den zentralen Aufgaben der Medien, um das Publikum mit den nötigen Informationen zu versorgen. Statt Zusammenhänge aus Politik und Wirtschaft zu erklären, setzten die Medien heutzutage aber vielfach auf “soft news” und reißerische Angstthemen. Deshalb stellte das “ORF-Dialogforum” die Fragen: “Macht Journalismus Angst? Bestimmt Qualität oder Spekulation die Berichterstattung?”, die eine Expertenrunde am Mittwoch, dem 17. März 2010, in der Fachhochschule Wien zu beantworten versuchte.
NEU: Video zum Nachsehen
Im Sommer 2009 führte das Public-Value-Projektteam persönliche Interviews mit elf österreichischen Medienjournalistinnen und -journalisten zum Thema “Public Value” durch. Von Interesse waren dabei ihre Auffassungen von Public Value, die für sie relevanten Kriterien, ihre Bewertung der Public-Value-Diskussion in Österreich, ihre Einschätzungen zur Rolle des ORF und ihre eigene Rolle in der Vermittlung des Themas sowie gesellschaftliche Ansprüche bei ihrer Arbeit.
Seit Anfang Juni ist er online, der neue Public-Value-Bericht des ORF. Unter zukunft.orf.at präsentiert der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Leistungen, und zwar mutlimedial mit Texten und Videos.
Das ZDF und ein 18-jähriger Schüler zeigen dem ORF, was man gegen mangelndes Politikinteresse bei jungen Leuten tun kann. Gastkommentar in der „Presse“
Am 21. Oktober 2008 präsentierten ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, FH-Prof. Dr. Reinhard Christl, Leiter des Instituts für Journalismus & Medienmanagement der FHWien-Studiengänge der WKW, und Dr. Klaus Unterberger, ORF-Public-Value-Kompetenzzentrum, im ORF KulturCafe das Forschungsprojekt “Public Value im ORF – Die Zukunft des Rundfunks zwischen öffentlich-rechtlichem Mehrwertgebot und wachsendem Wettbewerbsdruck” und gaben damit den Startschuss für Österreichs größtes Journalismus- und Medienforschungsprojekt.
Die ARD hat alle Drei-Stufen-Tests für ihre bestehenden Online-Dienste abgeschlossen. Die ARD-Rundfunkräte haben die überprüften Internetangebote nun offiziell genehmigt. In den letzen 18 Monaten wurden insgesamt 17 Angebote überprüft und dazugehörige Konzepte für sogenannte “Telemedien“- so nennt das deutsche Gesetz Online-Dienste – erstellt.
Die britischen Rundfunkanstalt BBC will ihre Inhalte künftig auch für Mobiltelefone – über sogenannte Apps – anbieten. Doch darf das der gebührenfinanzierte Sender überhaupt oder greift er damit in den Markt der privaten Konkurrenz ein? Das Aufsichtsgremium BBC Trust hat entschieden.
Was hat der ORF mit einem Baum gemeinsam? So einiges, wie eine Journalist/innen-Befragung des Public-Value-Projekts zeigte…
Wie kann man den Pudding des Qualitätsjournalismus an die Wand nageln? – Mit „Public Value“, könnte eine der Antworten lauten. Zumindest kamen renommierte Fachleute aus Kommunikationswissenschaft und Medienpraxis bei einer zweitägigen Tagung zum Thema „Die multimediale Zukunft des Qualitätsjournalismus – Wer gewinnt durch Public Value?“ an der FH Wien zu diesem Schluss.
Hier finden Sie die Präsentationen der Tagung "Die multimediale Zukunft des Qualitätsjournalismus - Wer gewinnt durch Public Value?" zum Download.
Das Institut für Journalismus & Medienmanagement und das Public-Value-Projektteam der FHWien ziehen eine positive Bilanz über die Tagung “Die multimediale Zukunft des Qualitätsjournalismus – Wer gewinnt durch Public Value”: In spannenden Diskussionen mit Fachleuten aus Medientheorie und -praxis und den zahlreichen Tagungsbesucherinnen und -besuchern gelang es, theoretische und praktische Public-Value-Ansätze zu verbinden und so den gesellschaftlichen Mehrwert von Information anschaulich zu erläutern. Hier finden sich Texte, Präsentationen, Fotos und Videos zu Tagung.
Das „Medien Journal“ 2/2010, das soeben erschienen ist, widmet sich dem Thema „Public Value: Konzepte, Strategien, Kritik“. Daniela-Kathrin Latzl und Regula Troxler sowie Nicole Gonser vom Public-Value-Forschungsteam konnten darin zwei Beiträge veröffentlichen.
In der Medienbranche oft und gerne gestritten. Was ist Qualität? Was ist Public Value? Und wie kommt beides zusammen? Antworten gibt nun ein neuer Sammelband, der Einblicke in den facettenreichen Qualitätsdiskurs gibt.
Im Rahmen der Forschungsprojekte am Kompetenzzentrum Medienqualität der FHWien ist nun ein Buch zu diesem spannenden Thema erschienen. Dabei handelt es sich um die erste umfassende Publikation zum aktuellen Themenfeld „Public Value/öffentlich-rechtlicher Mehrwert in den Medien“.
Die unabhängige Medienbehörde KommAustria ist seit 1. Oktober um einen Beirat reicher. Fünf Public-Value-Beiräte beraten die Medienbehörde, ob neue ORF-Formate den öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllen.
Projektleiter Reinhard Christl diskutierte am fünften “Tag des Qualitätsjournalismus” (veranstaltet vom Verband Österreichischer Zeitungen, VÖZ) mit renommierten Kommunikationswissenschaftlern über den Zustand der österreichichischen Medienlandschaft.
Bereits zum dritten Mal stellt der ORF mit seinem diesjährigen Public- Value-Bericht dar, welche Leistungen er aus seiner Sicht mit den Rundfunkgebühren erbracht hat. In den Bericht Eingang fanden dieses Jahr auch Forschungsergebnisse des Public-Value-Projekts. Die Daten geben Aufschluss darüber, wie wichtig den Österreichern und Österreicherinnen einzelne Aufgaben des österreichischen Rundfunks sind. Die Resultate stammen aus einer Befragung, die die Mitarbeiterinnen des Public-Value-Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit dem ORF durchgeführt haben.
Unter dem Titel “Theoretisch praktisch!? Anwendungsoptionen und gesellschaftliche Relevanz der Kommunikations- und Medienforschung” fand vom 1. bis 3. Juni 2011 die DGPuK-Jahrestagung in Dortmund statt. Auch das Public-Value-Forschungsteam war dort mit zwei Vorträgen vertreten.
Die beiden gehörlosen Moderatorinnen Belinda Brunnbauer und Pamela Novotny präsentieren gemeinsam mit Thomas Brezina die fünfminütige neue Kindersendung „Tolle Tricks“ auf ORF eins. Unterstützt werden sie von Gebärdensprachdolmetscher/-innen. Nach der Einstellung der Kindernachrichtensendung WWW im Vorjahr, gibt es nun wieder ein Angebot für Kinder in österreichischer Gebärdensprache.
“Die Presse” veröffentlichte am 08. August 2011 einen Artikel, in dem Reinhard Christl, Public-Value-Projektleiter und Leiter des Instituts für Journalismus & Medienmanagement der FHWien, zu Wort kommt und neue Finanzierungsformen für Qualitätsjournalismus – und insbesondere für den ORF – fordert.
Das Subventionssystem für Medien in Europa und den USA ist veraltet. Es muss dringend reformiert werden, ansonsten könnten sie ihre öffentliche Aufgabe in Zukunft nicht mehr ausreichend erfüllen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle internationale Studie des Reuters Institute for the Study of Journalism.
Hat Bundeskanzler Werner Faymann staatsnahe Betriebe dazu gedrängt, Inserate zu schalten, als er Verkehrsminister war? Diese Frage dürfte einige Tageszeitungen nur am Rande interessiert haben. Viel zu sehr waren sie damit beschäftigt, auf die Konkurrenz loszugehen. Ein Kommentar von Markus Grammel.
Politik und Medien sind voneinander abhängig: Politik bietet Medien Inhalte und Medien bieten den Platz für die Kommunikation politischer Inhalte. In Ungarn und Großbritannien ist die heikle Beziehung zwischen Politik und Medien eskaliert. Das führt zur Frage, wie weit Politik und Medien gehen dürfen. Eine Analyse von Markus Grammel.