“Die Presse” veröffentlichte am 08. August 2011 einen Artikel, in dem Reinhard Christl, Public-Value-Projektleiter und Leiter des Instituts für Journalismus & Medienmanagement der FHWien, zu Wort kommt und neue Finanzierungsformen für Qualitätsjournalismus – und insbesondere für den ORF – fordert.
Was sich bereits abgezeichnet hat, ist nun durchgesickert: Die BBC muss sparen und kürzt, halbiert und streicht Angebote.
Der französische Staat will Online-Medien in den nächsten drei Jahren mit 60 Millionen Euro unterstützen. Präsident Nicolas Sarkozy will damit die Qualität und Vielfalt fördern. Damit stellt sich auch für die “neuen Medien” die Frage: Sind staatliche Subventionen notwendige Überlebenshilfen oder abhängig machende Schmiergelder, mit denen sich die Politik positive Berichterstattung erkaufen will?
Soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Österreich künftig über eine allgemeine Steuern finanziert werden? Der Medienrechtsexperte Michael Kogler beleuchtet diese Frage in seinem Artikel “Rundfunkgebühr, Programm-Entgelt oder ‘Audiovisions-Steuer’” , der in der Zeitschrift “Medien & Recht” erschienen ist, aus juristischer Sicht.